Spezialgebiet Migrationsrecht/ Ausländerrecht

Das Ausländerrecht/ Migrationsrecht ist nicht nur mein absoluter Schwerpunkt, sondern auch meine große Leidenschaft und mein Zuhause. Es ist Spezialgebiet. Viele Rechtsanwälte halten sich davon lieber fern, weil sie die Aufträge für nicht lukrativ, die Mandaten für anstrengend und die Ausländerbehörden für schwierig halten. An all dem ist auch tatsächlich etwas dran. Trotz oder auch gerade aufgrund dieser Widrigkeiten befasse ich mich jedoch schon seit über zehn Jahren tagtäglich mit der Materie.

Die klassische Konstellation ist  hierbei, dass ich entweder Visumsanträge bei ausländischen Botschaften einreiche oder Anträge auf Erteilung von Aufenthaltserlaubnissen/ Duldungen bei Ausländerbehörden stelle. Hinzu kommen Einbürgerungsanträge bei der Behörde für Inneres und Sport. Mein Auftrag endet dann, wenn Sie das begehrte Visum, den beantragten Aufenthaltstitel oder die Einbürgerungsurkunde erhalten haben. Bis dahin führe ich die gesamte Korrespondenz mit den Behörden und begleite Sie bei wichtigen Terminen. Mein Ziel ist es, alle Unannehmlichkeiten solcher Verfahren so weit wie möglich von Ihnen fernzuhalten. In besonderen Eilfällen bin ich 24 Stunden/ 7 Tage für Sie erreichbar.

Meine Verhandlungsführung mit den Botschaften bzw. den Ausländerbehörden ist fair im Umgang, jedoch hart in der Sache und immer an Ihren Interessen orientiert. Wenn es sein muss, bin ich unangenehm. Und wenn es sich nicht anders vermeiden lässt, schalte ich das Verwaltungsgericht ein.

In einem Großteil meiner Beauftragungen geht es um Anträge zum Familiennachzug. Hierbei geht es in der Regel um den

Ehegattennachzug (§§ 28- 30 AufenthG),
Kindernachzug (§ 28 und § 32 AufenthG),
Elternnachzug (§ 28 und § 36 AufenthG).
 
In der Praxis ist vor allem der Ehegattennachzug häufig mit Schwierigkeiten verbunden. Meist geht es darum, dass ein Scheineheverdacht besteht, Sprachkenntnisse fehlen oder der Lebensunterhalt nicht gesichert ist. Dies führt dann zu Antragsablehnungen durch die Botschaften/ Ausländerbehörden oder aber zumindest zu massiven Verzögerungen, so dass die Ehegatten über einen langen Zeitraum voneinander getrennt sind. Hier muss mit sorgfältigen Anträgen, gut begründeten Remonstrationen/ Widersprüchen und notfalls mit Klagen beim Verwaltungsgericht um das Visum/ den Aufenthaltstitel gekämpft werden.
 
Klassisch sind auch die Fälle, in denen bereits eingereisten Ehegatten aufgrund erfolgter Aufhebung der Lebensgemeinschaft vor Ablauf der Ehebestandszeit von drei Jahren der Aufenthalt nachträglich befristet wird. Für mich geht dann darum, dem Ehegatten ein eigenständiges Aufenthaltsrecht (§ 31 AufenthG) zu verschaffen.

Genauso häufig kommt die Konstellation vor, in welchen die Ehegatten erst in Deutschland oder etwa Dänemark geheiratet haben (bzw. heiraten wollen) und nun vom Inland aus den Ehegattennachzug beantragen. Die Ausländerbehörde besteht dann regelmäßig auf die Nachholung des Visumsverfahrens im Heimatland. Ich prüfe in diesen Situationen insbesondere die §§ 39- 41 AufenthV sowie § 5 Abs. 2, 3 AufenthG mit dem Ziel, dass Sie den Aufenthaltstitel direkt im Inland und ohne vorherige Ausreise ins Heimatland erhalten.

Neben dem Familiennachzug beantrage ich für Sie Aufenthaltstitel/ Visa für

Ausbildungen (§ 16 a AufenthG),

Studienzwecke (§ 16 b AufenthG),

nichtselbstständige Tätigkeiten (§ 18 AufenthG),

Blue Card (§ 19 a AufenthG),

selbstständige Tätigkeiten (§ 21 AufenthG).

Schließlich geht es häufig auch darum, Niederlassungserlaubnisse (§ 9 AufenhtG), humanitäre Aufenthaltstitel (§§ 22- 26 AufenthG), Aufenthaltstitel nach dem ARB (für türkische Staatsangehörige) und dem FreizügG (für EU- Bürger), Duldungen/ Ausbildungsduldungen- (§ 60 a AufenthG), sowie darum, Schutz vor Ausweisung und Abschiebung zu erreichen. Einen Sonderbereich stellt die Einbürgerung nach dem Staatsangehörigkeitsgesetz dar.

Vor allem im Ausländerrecht ist frühzeitige Beauftragung von spezialisieren Rechtsanwälten unerlässlich. Oftmals laufen kurze Fristen, deren Einhaltungen unverzichtbar sind. Mit frühzeitiger anwaltlicher Unterstützung lassen sich zudem häufig außergerichtliche Einigungen mit Ausländerbehörden erzielen, welche langwierigen gerichtlichen Auseinandersetzungen vorzuziehen sein können.